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 schlauchboote und rib's von seasafe mallorca

 

Sturm: Seenotrettung sucht nach deutschem Segler

März 2009

Nach dem Sturm am Wochenende sucht die Seenotrettung auf Mallorca seit Sonntagmorgen (29.3.) im Südosten der Insel Dragonera nach einem deutschen Segler. Der Mann war offenbar wegen des hohen Wellengangs von einem Segelboot, das von Port de Sóller ausgelaufen war, ins Meer gestürzt. Im Einsatz waren Rettungsboote und ein Helikopter, doch die schlechten Sichtverhältnisse erschwerten die Suche. Da der Mann keine Schwimmweste trug, sind die Aussichten, ihn lebend zu retten, gering. Die restlichen drei deutschen Besatzungsmitglieder erreichten den Hafen von Andratx wohlbehalten, standen aber zum Teil unter Schock.

Ein weiteres Segelboot war vor Port de Sóller an der Nordküste in Seenot geraten. Die drei Besatzungsmitglieder konnten unverletzt gerettet werden.
 
November 2008 
 
Aus aktuellem Anlass - und man muss sagen: Die Beiden haben echt nochmal Glück gehabt - ja - und das es mit Seasafe Mallorca bzw. mit dem Seasafe Mallorca Service und Wartung so sicher nicht passiert wäre. Da wird einem wieder bewusst wie das Leben durchaus "an einem Faden hängt" ..... in Form einer Rettungsinsel, Rettungsweste, div. fehlender oder defekter Technik - oder einfach nur an Proviant und Süßwasser und zwar nicht "in the middle of nowhere" irgendwo zwischen den Kapverden und Grenada, sondern sozusagen im "erweiterten Vorhafen von Puerto Andratx" 4,5 Seemeilen südlich Dragonera und damit quasi im Nahbereich von Puerto de Andratx - doch lesen Sie selbst den Artikel aus der Mallorca Zeitung vom 20. November 2008:

 seasafe mallorca

Schiffbrüchige überleben drei Tage in Rettungsinsel

Das Mittelmeer hat seine Tücken und kann extrem gefährlich sein.

Dies kann kaum jemand besser bestätigen als die zwei Männer, die am vergangenen Mittwoch eine Zwölf-Meter-Yacht von Mallorca auf das spanische Festland überführen wollten.

Die "Umbalika" kam niemals an. Bereits auf der Höhe von Andratx geriet das Schiff in einen schweren Sturm. Eine hohe Welle erwischt die Motoryacht, die keine zwei Minuten später sank.

Vier lange Tage und drei kalte Nächte hofften die beiden um die 50 Jahre alten Männer in ihrer kleinen Rettungsinsel darauf, endeckt zu werden. Aber wer sollte sie suchen? Sie selbst hatten keine Zeit mehr gehabt, ein SOS-Signal abzusetzen oder ihre letze Position durchzugeben.

Aber der Reihe nach : Am Mittwoch gegen 14 Uhr warf der belgische Skipper die Motoren der "Umbalika" im Hafen von Palma an.

Zusammen mit dem britisch-pakistanischen Eigner des Schiffes sollte das Boot nach Comarruga bei Tarragona gebracht werden. Für die Überfahrt waren 22 Stunden berechnet worden.

Das Wetter aber wurde immer schlechter und die See zunehmend rauher. Bereits unweit der Insel Sa Dragonera kämpfte sich die Yacht durch das stürmische Meer. Es sollte ein kurzer Kampf werden. Mit einem knappen Funkspruch teilte der Skipper noch mit, dass sich die Situation zuspitze und sie immer mehr in Bedrängnis gerieten. Dass es aber so ernst werden würde, war zu diesem Zeitpunkt für ihn nicht absehbar.

Wenig später brach eine mehr als sechs Meter hohe Welle über das Heck. Wasser drang in das Schiffsinnere und versenkte die Yacht in nicht mal zwei Minuten. Der Besatzung blieb nur noch die Möglichkeit, die Rettungsinsel ins Wasser zu werfen und hinterher zu springen.

Die Außenwände der Insel füllten sich automatisch mit Luft und den beiden Männern geland es, sich trotz Sturm in Sicherheit zu bringen.

Mehr als der Aufblasmechanismus funktionierte aber nicht.

Der integriete Peilsender war defekt, und die Rettungsinsel war nicht mit der vorgeschriebennen Erste-Hilfe-Ausrüstung bestückt.

Auch befand sich weder Trinkwasser noch Nahrung an Bord.

Die Schiffbrüchigen waren ganz dem Sturm und der Strömung ausgesetzt und hatten keine Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen.

Obwohl die beiden Mallorca sehen konnten, wussten sie, dass sie niemals an Land schwimmen könnten. Außer warten und hoffen konnten sie nichts tun.

Erst mehr als 24 Stunden nach dem Unglück informierten besorgte Familienangehörige die Seenot-Einsatzzentrale darüber, dass die "Umbalika" nicht in Comarruga angekommen war. Sofort wurde ein große Suchaktion eingeleitet. Helikopter und Seenotrettungsschiffe durchkämmten ein 15.000 Quadratkilometer großes Seegebiet im Mittelmeer, ohne genau zu wissen, wonach sie eigentlich suchen sollten. Nach einem Schiff, einer Rettungsinsel oder nach Schwimmern?

Erst am Samstagmorgen um 9:00 Uhr wurde die knallrote Rettungsinsel von den Rettern gesichtet. Sie trieb immer noch in der Nähe von Sa Dragonera. Völlig erschopft und unterkühlt wurden die Schiffsbrüchigen nach ihrer 67-stündigen Irrfahrt samt Rettungsinsel an Bord des Rettungskreuzers "Marta Mata" gehievt und nach Palma gebracht.

Mehr als ein "danke für die Rettung" brachten sie nicht mehr über die Lippen.

mallorca seasafe 

 
 

 

  
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